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Rock Street, San Francisco
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Spätestens seit Beginn der Corona Pandemie hat jeder schon mal den Begriff Schutzmaske ffp3 gehört. Aber was versteht man genau darunter? Wenn man von Schutzmasken ffp3 spricht, so ist die Rede von europaweit normierten Mund Nasen Masken. FFP steht für die Schutzklasse und ist die Abkürzung von filtering face piece. Aus dieser Bezeichnung kann man schon ein bisschen herauslesen, was sich dahinter verbirgt. FFP gibt den Schutzgrad der Maske an, bzw. wie groß die Partikel aus der Luft sein dürfen, damit sie von der Maske aus der Luft gefiltert werden. Man unterscheidet dabei unter FFP1, FFP2 und FFP3 Schutzmasken.

Der FFP3 Schutz ist dabei die Maske mit dem höchsten gegebenen Schutz. Diese Masken sind aufgrund ihrer guten Filtereigenschaft auch geeignet zum Schutz gegen Bakterien und Viren, wie aktuell dem Corona Virus. Auch FFP2 Masken können vor der Übertragung von Viren und Bakterien schützen, weisen aber natürlich nicht so einen hohen Schutz wie FFP3 Masken auf. Masken der Klasse FFP1 hingegen schützen hingegen nur vor größeren Staubpartikeln wie es zum Beispiel auf Baustellen der Fall ist. Welche Schutzklasse eine Maske hat, ist der Verpackung oder dem Mundschutz selbst zu entnehmen. Der Einweg-Mundschutz, den man meist im Supermarkt, weist lediglich die Schutzklasse FFP1 auf

Worauf ist zu achten?
Irrtümlicherweise glauben viele Menschen, dass durch den Mundschutz die Übertragung des Corona Virus vermieden werden kann. Doch das ist schlicht ein Irrglaube. Die meisten Menschen tragen einen Mundschutz FFP1, der keinen Schutz vor Viren und Bakterien bietet. Durch den Mundschutz wird lediglich das Spucken während dem Sprechen, Niesen oder Husten vermieden. Masken verhindern also, dass man andere Menschen ansteckt, da die Tröpfchen nicht durch die Maske durchdringen können. Das bedeutet jedoch nicht, dass man nicht an Corona erkranken kann, wenn man ein Mund-Nasen-Schutz trägt. Die Maske verhindert, dass man andere Menschen ansteckt, aber nicht, dass man angesteckt werden kann.

Deshalb ist es umso wichtiger, dass in großen Menschenmenge alle Anwesenden einen Mundschutz verwenden. Besonders wichtig dabei ist, dass der Mundschutz auch richtig verwendet wird. Die Maske muss Nase, Mund und Kinn vollständig abdecken und muss direkt auf der Haut aufliegen. Bartträgern wird empfohlen sich zu rasieren, damit die Maske optimal auf der Haut aufliegen kann. Mit dem integrierten Nasenbügel kann man die Maske einfach an die Nase anpassen, damit die Maske gut sitzt und eine angenehme Passform hat. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Hände vor dem Aufsetzen der Maske gewaschen und desinfiziert sind, damit man beim Aufsetzen keine Bakterien oder anderen Schmutz auf die Maske gibt. Weiters sind Masken nur seitlich anzugreifen und niemals auf der Innenseite. Einweg-Masken verlieren ihren Schutz, wenn sie leicht beschädigt oder sogar kaputt sind. Auch wenn die Masken zu alt sind und man darunter nur noch schlecht Luft bekommt, sollte man sie unbedingt austauschen. Viele handgemachte Schutzmasken kann man sogar in der Waschmaschine waschen. Hier ist zu beachten, dass die Masken bei mindestens 60 Grad gewaschen werden müssen, um eventuell vorhandene Bakterien und Viren sofort zu töten und eine Ansteckung zu vermeiden.

Post Author: Scarlett Reed